Deutliche Niederlage

Am Freitag spielten die 1. Mannschaft die 2. Runde in der Stadtliga. Wir reisten nach Fischbek. Diese Mannschaft hat sich an den Brettern 2 und 3 deutlich verstärkt gegenüber der letzten Saison und steht an der Setzliste auf Platz 2 und ist Geheimfavorit für den Aufstieg. Beiden Mannschaften fehlte das 1. Brett, so dass Fischbek  noch einen Vorsprung von über 70 Punkten hatte.

 

Insgesamt waren wir chancenlos. Einige Partien hätten anders laufen können. Einen Mannschaftspunkt lag aber niemals in Reichweite.

 

Der zeitliche Ablauf des Mannschaftskampf ist deshalb weitgehend uninteressant. Ich schildere deshalb den Verlauf nach den Brettern:

 

An Brett 1 stand Markus schon in der Eröffnung schlechter. Er gab dann 2 Bauern, um den Hauch eines Angriffs zu erhalten. Sein Gegner war aber sehr routiniert, machte keine Fehler und Markus verlor.

 

Ich selbst musste mich mit Schwarz lange verteidigen. Ich machte sehr viele gute Züge nach einer Analyse mit Stockfisch. Mein Gegner machte aber genauso gute Züge so dass unsere Partie niemals die Remisbreite verließ. Es blieb ein Turmendspiel übrig mit jeweils verteilten Bauerschwächen. Es wurde Remis vereinbart.

 

Maximilian opferte in der Eröffnung die Qualität für einen Bauern. Die Fischbeker meinten hier, dass sie einen Sieg ihres Spielers erwarteten. Ich habe diese Stellung anders eingeschätzt. Maximilian hatte einen Bauern und der Gegner einen demolierte Königsstellung. Mit verschiedenen Drohungen gewann Maximilian zunächst weiteren Bauern vor dem König und drohte zahlreiche Abzüge und gewann.

 

Stefan musste sich mit Schwarz auch lange verteidigen, geriet nie in Verlustgefahr. Es blieb beim Unentschieden.

 

Wolfgang kam berufsbedingt eine Viertelstunde zu spät. Sein Gegner opferte auf g 4 den Springer, wonach Wolfgangs Springer auf F3 weiter gefesselt blieb und unrettbar verloren ging. Wolfgang verlor danach chancenlos.

 

Siaquiyah kam gut aus der Eröffnung. Irgendwann bekam er dann einen rückständigen Bauern auf d 6, den sein Gegner einfach belagern konnte und dies zum Gewinn ausnutzen konnte.

 

Bernd hatte im Mittelspiel eigentlich eine Stellung, die für ihn typisch war und ihm liegen müsste. Der Springer des Gegners auf e4 störte allerdings, hüpfe mal hierhin, mal dorthin  und gewann 2 Bauern, so dass Bernd verlor.

 

Dieter hatte wie üblich eine scharfe Eröffnung gewählt. Er hat sich wohl verzockt und am Ende einen ganzen Turm weniger.

 

Am 7. Februar gegen Pinneberg müssen wir es besser machen.