Sieben zu Eins: Geht doch!

Nach den beiden ersten, nur mäßig erfolgreichen Runden in der Bezirksliga B hat die Mannschaft Blankenese 2 nun offenbar ihr Selbstvertrauen wiedererlangt. Am 22. Februar stand in der dritten Runde das Match gegen den Tabellenletzten Diagonale Harburg 2 auf dem Plan. Ein Mannschaftserfolg war hier durchaus drin, das Gleiche hatten wir allerdings auch in der zweiten Runde gedacht, wo es nur zu einem 4:4-Unentschieden gereicht hatte. Diesmal hatten die Spieler allerdings begriffen, dass man für den Erfolg auch mal etwas riskieren und vor allem Ausdauer beweisen muss. An allen Brettern wurde mutig gekämpft, keine windelweichen Kurz-Remisen wie beim letzten Mal. Die Rechnung ging auf und am Ende stand ein mehr als deutliches 7:1 für Blankenese auf der Scorekarte!

Holm Schröder am ersten Brett gewann schulmäßig das Endspiel „Guter gegen schlechten Läufer“. Bijan Tarbiat an Brett 5 demonstrierte die überwältigende Stärke von zwei verbundenen Freibauern. Dieter Steinwender an Brett 3 (mit Weiß) hatte eine scharfe Gambitvariante gewählt, um den Gegner vor maximale Probleme zu stellen. Am Ende kam es zu dieser Stellung (Schwarz am Zug):

Der Gegner glaubte hier, mit 22…Lf3+ die Qualität zu gewinnen. Es geht nur 23.Txf3, worauf Schwarz mit 23…Dxc1+ einen ganzen Turm erobert. Doch nun kam die Überraschung. Nach der Parade 24.Tf1 musste der Harburger Spieler feststellen, dass seine Dame kein sicheres Rückzugsfeld findet. Er versuchte noch 24…Dxf1+, musste aber kurz danach aufgeben.

Nun steht erst einmal eine kleine Pause an, denn in der vierten Runde ist Blankenese spielfrei. Weiter geht es am 17. April gegen Union Eimsbüttel 3. Da wird die Mannschaft noch eine Schippe drauflegen müssen.