Vom 30. April bis 4. Mai 2026 wurde das Forum des Lise-Meitner-Gymnasiums erneut zum Treffpunkt der Schachszene. Das 5. Blankenese Open entwickelte sich zum bislang größten und stärksten Open in der Geschichte der Schachvereinigung Blankenese von 1923 e. V. 129 Spielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland und 11 weiteren Ländern sowie internationale Titelträger sorgten für vier Tage hochklassigen Schachs, spannende Entscheidungen und eine großartige Atmosphäre. Mit einem Gesamtpreisfonds von 6.000 Euro und einer Rekordbeteiligung hat sich das Turnier endgültig als feste Größe im norddeutschen Turnierkalender etabliert.
Ein gelungener Auftakt

Bereits am Donnerstagabend wurde deutlich, dass das Blankenese Open längst über die Grenzen Hamburgs hinaus Aufmerksamkeit genießt. Zahlreiche Titelträger, ambitionierte Vereinsspieler, Nachwuchstalente und Schachfreunde fanden den Weg nach Blankenese und wurden vom Vereinsvorstand Björn Jöhnke im Rahmen der Eröffnungsrede begrüßt. Die Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und freundschaftlicher Atmosphäre machte von Beginn an den besonderen Charakter des Opens aus.
Siehe hierzu auch unseren Beitrag: „Blankenese Open eröffnet!“
Spannende Kämpfe in Meister- und Basisklasse
An den ersten Turniertagen entwickelte sich ein enges Rennen um die Spitzenplätze. In der Meisterklasse wechselten die Führungen mehrfach. Großmeister, Internationale Meister und FIDE-Meister lieferten sich hochklassige Partien, während zahlreiche Nachwuchsspieler mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machten.
Siehe hierzu auch unseren Beitrag: „Blankenese Open – 2. Turniertag“
Auch die Basisklasse bot bis zur letzten Runde Spannung, da sich dort mehrere Spieler lange Zeit Hoffnungen auf den Turniersieg machen konnten. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung der eigenen Blankeneser Spielerinnen und Spieler. Sowohl in der Meisterklasse als auch in der Basisklasse konnten zahlreiche Mitglieder wertvolle Turniererfahrung sammeln und zum Teil hervorragende Ergebnisse erzielen. Das Open bot damit nicht nur Spitzenschach, sondern erfüllte auch seinen Anspruch als Breitenschachveranstaltung für alle Spielstärken.
Siehe hierzu auch unseren Beitrag: „Blankenese Open – 3. Turniertag“
Ein dramatisches Finale
Der Schlusstag hätte spannender kaum verlaufen können. Vor der letzten Runde kämpften gleich mehrere Spieler um den Turniersieg. Nach zahlreichen hart umkämpften Partien lagen am Ende sieben Spieler punktgleich mit 5,5 Punkten an der Spitze. Erst die Feinwertung brachte die Entscheidung:
🥇 GM Oleg Korneev
🥈 IM Aljoscha Feuerstack
🥉 IM Malte Colpe
Der Turniersieg wurde letztlich mit lediglich einem halben Buchholzpunkt Vorsprung entschieden – ein Beleg für die außergewöhnliche Ausgeglichenheit des Teilnehmerfeldes.
Siehe hierzu auch unseren Beitrag: „GM Oleg Korneev gewinnt Blankenese Open 2026“
Auch in der Basisklasse blieb die Entscheidung bis zuletzt offen. Dort setzte sich Aleksandr Kashevarov ungeschlagen mit 6 Punkten aus 7 Partien durch und sicherte sich verdient den ersten Platz.
Mehr als nur ein Schachturnier
Das Blankenese Open ist weit mehr als die Summe seiner Partien. Es lebt von den Begegnungen zwischen Generationen, von Gesprächen zwischen Vereins- und Spitzenspielern, von den vielen Helfern hinter den Kulissen und von einer Organisation, die Jahr für Jahr weiter professionalisiert wird.
Besonders erfreulich war die hohe Resonanz der Teilnehmer, die das angenehme Spielumfeld, die gute Turnierorganisation und die freundliche Atmosphäre hervorhoben. Viele kündigten bereits bei der Siegerehrung an, auch 2027 wieder nach Blankenese kommen zu wollen.

Interview mit Dieter Steinwender, dem „Orga-Chef“
Im Interview mit Vorstandsmitglied Björn Jöhnke zieht Dieter Steinwender als Gesamtkoordinator und Mitglied der Turnierleitung ein interessantes Resümee zum Blankenese Open 2026:

Interview mit Stefan Wolff, dem „Schiri-Chef“
Auch der Hauptschiedsrichter und ebenfalls Mitglied der Turnierleitung Stefan Wolff wurde zu seinem Eindruck zum Turnier von Björn Jöhnke interviewt. Aus Schiedsrichtersicht bezog Stefan Wolff eine klare Stellung zum Blankenese Open 2026:
Das Schiedsrichterteam wurde tatkräftig von David Schacht unterstützt, welcher ebenfalls Mitglied der Schachvereinigung Blankenese ist und den Verein gerade in der Jugendarbeit mit viel Zeit und Fleiß unterstützt.

Interview mit Klaus-Jürgen Herlan,
dem „Hamburger Schach-Chef“
Am letzten Turniertag war der 1. Vorsitzende des Hamburger Schachverbandes, Klaus-Jürgen Herlan, zu Gast. Neben einigen Worten, welche er an die Turnierteilnehmer richtete, zeigte er im Interview auch noch aktuelle Themen aus der Schachwelt auf:

Interview mit CM Michael Kotyk, Turnierteilnehmer und Jugendtrainer des Vereins
Auch Jugendtrainer und Titelträger CM Michael Kotyk wurde von Björn Jöhnke zu seinem Eindruck des Blankenese Open 2026 befragt. Dabei gab der Schach-Profi ein klares Statement über die schachliche Entwicklung der Jugend der Schachvereinigung Blankenese ab:
Danksagung: Organisationsteam & Sponsoren
Ein Turnier dieser Größenordnung entsteht nicht von selbst. Hinter dem Erfolg des Blankenese Open 2026 stand ein engagiertes Team aus Ehrenamtlichen, welches über viele Monate hinweg geplant, organisiert und durchgeführt hat.
Ein herzlicher Dank gilt dabei insbesondere Dieter Steinwender als Turnierdirektor und Hauptorganisator. Ausdrücklich bedanken möchten wir uns auch bei Stefan Wolff, der als Haupt-Schiedsrichter fungierte und die gesamten Turnierteilnehmer koordinierte. Weiterer Dank gilt David Schacht, der das Schiedsrichterteam unterstützte. Für das leibliche Wohl der Turnierteilnehmer sorgte Vereinsmitglied Volker Schilling, der eine hohe Anzahl an Grillwürsten auf seinem mitgebrachten Grill wendete.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an die zahlreichen weiteren Helferinnen und Helfer, Eltern, Vereinsmitglieder und Unterstützer, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ohne dieses Engagement wäre ein Turnier dieser Größenordnung nicht möglich gewesen.
Auch finanzielle Unterstützung ist für Schachturniere unabdingbar. Deswegen gilt den Sponsoren des Blankenese Opens 2026 ebenso ein herzlicher und besonderer Dank.
Blick nach vorn: Blankenese Open 2027?
Nach dem großen Erfolg des diesjährigen Turniers laufen bereits die ersten Überlegungen für ein Blankenese Open 2027. Ziel könnte es dabei sein, die Veranstaltung weiter auszubauen und den Teilnehmern erneut ein Turnier auf höchstem organisatorischem Niveau zu bieten. Hierzu bezieht Vorstandsmitglied Björn Jöhnke in seinem abschließenden Statement zum Blankenese Open 2026 klar Stellung:
Persönliches Schlusswort von Björn Jöhnke als Vorstand der Schachvereinigung Blankenese.
Warum Sponsor werden?
Für eine Schachveranstaltung dieser Größe werden starke Partner aus Wirtschaft, Handwerk und Gesellschaft benötigt. Ein Schachopen bietet hierfür eine gute Plattform.
Das Blankenese Open bietet Sponsoren:
- Sichtbarkeit bei einem der größten Schachturniere Norddeutschlands
- Präsenz auf Turniermaterialien, Website und Social-Media-Kanälen
- Direkten Kontakt zu einer gebildeten, engagierten und generationenübergreifenden Zielgruppe
- Positive Wahrnehmung durch die Unterstützung von Jugendförderung, Breitensport und Ehrenamt
- Positive Markenwirkung durch die Unterstützung einer Sportart, die für strategisches Denken, Fairness, Bildung und Weitblick steht
- Möglichkeiten für individuelle Sponsoringpakete und Werbepräsenz vor Ort
Mit einer Unterstützung als Sponsor kann dabei geholfen werden, Spitzenschach und Nachwuchsförderung in Hamburg weiter zu stärken und das Blankenese Open als sportliches Aushängeschild des Hamburger Westens weiterzuentwickeln.
Interessierte Unternehmen und Förderer können bereits jetzt Kontakt mit dem Vorstand der Schachvereinigung Blankenese aufnehmen: vorstand@schach-blankenese.de
Mit herzlichen und schachlichen Grüßen
Ihre Schachvereinigung Blankenese von 1923 e. V.
