Tabellenführung in Stadtliga A

Tabelle:
 1. Blankenese           4 19    6
 2. St. Pauli IV         4 18½   5
 2. Eidelstedt           4 18½   5
 4. Königsspringer III   4 17½   5
 5. Union Eimsbüttel II  4 16½   5
 6. SKJE III             4 17    4
 7. HSG/BUE              4 14½   3
 7. Fischbek             4 14½   3
 7. Hamburger SK VI      4 14½   3
10. Blankenese II        4  9½   1

Königsspringer III 3 - 5  Blankenese
 22  Wiltafsky,T.  ½ : ½  Scheele,M.     2 
 22a Seifer,G.     1 : 0  Wolff,S.       3 
 24  Schroeter,B.  0 : 1  Riering,B.     4 
 25  Goetz,C.      ½ : ½  Engelhardt,W   5 
 26  Knops,P.      ½ : ½  Meister,B.     7 
 28  Akram,S.      ½ : ½  Steinwender    8 
 33  Samm,B.       0 : 1  Kraft,S.      23 
 72  Chin,K.       0 : 1  von Rosen,J.  25
ksp

Weiß am Zug gewinnt



 

 



Am Freitag spielte die erste Mannschaft bei Königsspringer, dem bisherigen Tabellenführer. Erstmals in 3 Jahren mußten wir gleich auf 3 Spieler verzichten. Michael wurde vom Arbeitgeber nach Frankfurt geschickt, Siaquiyah war mit der Gemeinde auf Reise ,Slobodan in Wien auf einem Seminar.

Wir haben aber noch unsere 3. Mannschaft,die bislang so wacker gespielt hat. Deshalb standen Stefan K. und Jakob als Ersatz zur Verfügung. Ich hatte vorher erklärt, dass es an den 2 nicht liegen wird.Im Gegenteil, die 2 haben für den Gewinn gesorgt.

Als wir die Aufstellung unser Gegner erhielten, sahen wir, das an Brett 8 Karin, eine sehr gute Spielerin aus der Landesliga, angemeldet wurde DWZ ca 2030 Pkte.  Königsspringer wollte also gewinnen und hatte 100 DWS Punkte mehr als wir.

Mein Gegner spielte noch schneller als ich. In den 1. zwölf Zügen wurde ohne Feindberührung die Truppen aufgestellt. Dann mußte mein Gegner zulassen, mit gf den Springer zu schlagen und damit seine Königsstellung zu schwächen. Im 18. Zug hatte er in der Diagrammstellung mit S e7 die Drohung aufgestellt, mit S f5 den Läufer h 6 zu tauschen. Mit welchem kraftvollen Zug zwang ich meinen Gegner zur Aufgabe ? Lösung bitte als Kommentar.

Nach 90 Minuten dachten wir, dass die erwartete Niederlage an Brett 8 damit ausgeglichen sei. Dort war zu diesem Zeitpunkt eine scharfe Stellung mit gegenseitigen Rochaden entstanden. Stefan W. meinte dazu treffend, dass Jakob so guten Nachhilfeunterricht bekäme. An Brett 7 hatte Stefan K. den gegnerischen Läufer auf a7 eingesperrt. Das sah nach positioneller Gewinnstellung aus. Dieter und Wolfgang standen leicht besser. Bernd, Stefan W und Marcus standen etwas unter Druck.

Wolfgang gewann dann einen Läufer bei allerdings demolierter Königsstellung. Das sollte zu gewinnen sein. Jakob opferte dann cool seine Qualität auf c3. Eine richtige Entscheidung! Der Angriff des Weißen war damit verschwunden und Jakob bekam als Ausgleich 2 Bauern. Die Kiebitze unseres Gegners sahen auch Jakob im Vorteil, meinten aber, dass Karin trickreich sei und noch etwas in petto habe.

Stefan k. gewann dann. Sein Gegner konnte den Läufer auf a7 nur durch ein Opfer gegen 2 Bauern befreien, das reichte nicht. Dieter vereinbarte dann Remis. Er hatte in der Eröffnung zahlreiche Drohungen abgewehrt, er hatte jetzt aber nicht mehr genug Zeit auf der Uhr seinen geringen Vorteil zu vergrößern.

Wolfgang ließ den Turm seines Gegners auf die 7. Reihe, wo er viele Drohungen aufstellte. Es blieb beim Remis. Wir führten 3:1.

Stefan W. hatte eine Qualität weniger und sein Angriff war verraucht. Marcus stand unter Druck.

Bernd hatte Endspiel erreicht mit Springer und 2 Bauern gegen Läufer und 3 Bauern. Der Kampf ging darum, möglichst viele Bauern zu tauschen und den Springer dann gegen den letzten Bauern zu opfern. Mit Androhung verschiedener Gabeln gelang Bernd dies nach gefühlten 100 Zügen. Stefan verlor. Zwischenstand 3,5:2,5.

Jakob, U 12 Spieler, blieb auch zu dieser Zeit nach 23:00 Uhr ruhig. Er gewann weitere Bauern und Gegnerin gab Qualität zurück. Jakob wickelte in Turmendspiel ab mit 2 Freibauern auf h und d Linie. Diesen Vorteil verwertete er sicher. Der Mannschaftssieg stand fest.

Markus stand bei beiderseitiger Zeitnot vor der Niederlage. Gegner wickelte aber zu früh ins Bauernendspiel ab, das Markus zum Remis hielt.

Wir haben 6 Mannschaftspunkte, ein großer Erfolg. Mit 6 Punkten sind in der Vergangenheit Mannschaften abgestiegen, so dass wir weiter kämpfen müssen. Da in der Liga jeder jeden schlagen kann, ist rechnerische Sicherheit erst mit 10 Punkten erreicht. Freuen wir uns über die Momentaufnahme mit Tabellenführung, vergessen die Abstiegsgefahr aber nicht.