Elisabeth Pähtz – Konrad Dreier (Simultan 2015)

Simultan2015 P01

Dies hier ist meine Partie gegen Elisabeth Pähtz aus dem Simultan-Turnier von 2015:

1. e2-e4   e7-e5

2. Sg1-f3   Sb8-c6

3. Lf1-c4   d7-d6

4. d2-d4   e5xd4

5. Sf3xd4   Sc6xd4

6. Dd1xd4   Sg8-f6

7. Sb1-c3   Lf8-e7

8. Lc1-f4   0-0

9. 0-0   h7-h6

10. Ta1-d1   Lc8-e6

11. Lc4-b3   a7-a6

12. Lb3xe6   f7xe6

13. Dd4-c4   Dd8-c8

14. a2-a4   Kg8-h8

15. h2-h3   e6-e5

16. Lf4-e3   Dc8-d7

17. f2-f4   e5xf4

18. Le3xf4   Dd7-c6

19. Dc4xc6   b7xc6

20. e4-e5   d6xe5

21. Lf4xe5   Le7-c5+

22. Kg1-h1   Ta8-c8

23. Le5xf6   Tf8xf6

24. Tf1xf6   g7xf6

25. Sc3-e4   Lc5-e7

26. Td1-d7   Tc8-e8

27. Td7xc7   Le7-f8

Simultan2015 P01

Eigentlich wähnte ich die Partie bereits hier deutlich auf Verlust, daher wollte ich den Läufer hier eigentlich nur mit Bauerngewinn abziehen, um ggf. Läufer gegen Springer zu tauschen, aber das war mangels Bauern in Reichweite leider nicht möglich.

Zum Glück sah ich noch rechtzeitig die folgende nette kleine Falle: 27. … Lf8 28. Sxf6 Te1+ 29. Kh2 Ld6+ 30. g3 Lxc7 – man muss nur aufpassen, nicht 27. … Ld8 zu spielen, sonst funktioniert 28. Tc8 und das führt dann nur zu einem 1:1-Abtausch.

Diese Möglichkeit kostete Weiß zwar seinen Springer, dafür bekam Weiß allerdings drei miteinander verbundene Freibauern auf dem Damenflügel – was Schwarz in dieser Partie dann letztendlich auch das Genick brechen sollte.

28. Tc7xc6   Te8xe4

29. Tc6xa6   Te4-e1+

30. Kh1-h2   Te1-d1

31. h3-h4   Lf8-d6+

32. Kh2-h3   h6-h5

33. g2-g3   Ld6-e5

34. Ta6-b6   Td1-b1

35. a4-a5   Tb1xb2

36. Tb6xb2   Le5xb2

37. g3-g4   h5xg4+

38. Kh3xg4   Kh8-g7

39. Kg4-f5   Lb2-d4

40. a5-a6   Kg7-h6

41. c2-c4   Kh6-h5

42. Kf5-e4   Ld4-a7

43. Ke4-d5   f6-f5

44. c4-c5   f5-f4

45. c5-c6   La7-b6

46. Kd5-e4   Kh5-g4

47. a6-a7   Lb6xa7

48. c6-c7

Simultan2015 P02

1-0

Ziel 1: Nicht als erster ausscheiden – erfüllt.

Ziel 2: Mindestens 20 Züge durchhalten – erfüllt.

Ziel 3: Remis gegen eine Großmeisterin – es kann ja nicht alles klappen…

…auch wenn ich in den Zügen 28-32 ein Dauerschach auf der ersten und zweiten Reihe zu erreichen versucht hatte, nachdem Elisabeth Pähtz mein Remis-Angebot in Zug Nr. 28 abgelehnt hatte.

2014 war Melanie Ohme zu mir so freundlich, mich dieses Ziel erreichen zu lassen, obwohl sie natürlich viel aktiver stand, aber es war halt schon deutlich nach Mitternacht, weswegen sie wohl Gnade vor Recht hatte ergehen lassen.

Immerhin bestätigte Elisabeth Pähtz mir hinterher, dass 27. … Le7-f8 statt 27. Le7-d8 einer der glanzvolleren von ihr übersehenen Züge gewesen sei. Nicht nur deshalb ein wirklich sehr gelungener Abend.