Qualifikation zur Deutschen

Am Samstag spielten wir das Qualifikationsturnier der Sonderklasse U zehn. Unsere U zehn hat im letzten Jahr an der deutschen Meisterschaften teilgenommen, sogar sehr erfolgreich. Von den vier Spielern waren drei allerdings aus der Altersgrenze herausgefallen und es blieb nur noch Yang Yang.. Die 3 neuen Spieler Feiyang, Tristan und Luka hatten wenig Turniererfahrung. Zu dem Turnier bin ich deshalb mit einiger Skepsis gefahren.

Mitbewerber waren SKJ E Königsspringer und natürlich der HSK. Die ersten zwei Mannschaften qualifizieren sich für die deutsche.

Der ersten Runde spielten wir gegen SKJE. Ein Verein mit sehr guter Jugendarbeit. In der U zwölf und U 14, U 16 waren sie vor uns. Yang Yangs Gegner stellte mehrere Figuren ein, Luka hatte positionielle Vorteile und gewann dann eine Figur ebenso wie Feiyang. Tristan hatte Bauern mehr und stand gut. Dann zog er einen Bauern und wollte mit ihm Turm schlagen. Dieser Bauer war leider gefesselt. Pech war nur, dass der Bauer dann auch ein Feld vorgezogen werden konnte und musste. Dies entblößte die eigene König Stellung und verlor den Bauern. Die Stellung war nicht mehr zu halten. Drei zu eins in der ersten Runde, das fing gut an.

In der zweiten Runde dann Königsspringer. Yang Yang hatte wilde Stellung und über sah dann, das er mit Läufer g4 eine Figur hätte gewinnen können. Stattdessen zog er einmal passiv und wurde matt gesetzt. Umgekehrt gewann Tristan mit vorbereiteter Eröffnung in acht Zügen. In zehn Zügen hätte er matt gesetzt. Feiyang verlor und Luka gewann seine zweite Partie.

Königsspringer hatte gegen HSK 1 zu drei verloren und spielte in der letzten Runde gegen S KJ E, wir gegen den HSK. Wenn Königsspringer gegen SKJ E gewinnen würde, hätten wir mehr Brettpunkte Holen müssen als König Springer oder am besten sogar einen Mannschaftspunkt Oder zwei gegen HSK. Vor der Runde habe ich den Spielern gesagt, dass der HSK keineswegs so stark sei wie sonst. Auch gegen Königsspringer und SKJ E haben sie einzelne Partien verloren und hätten anderer auch noch verlieren können.

Königsspringer gewann dann tatsächlich drei zu eins gegen SKJ E.

Wir brauchten also mindestens anderthalb Brettpunkte.

Es fing mit Tristan sehr gut an. Sein Gegner stellte Figur auf g sieben ein. Er hatte wohl übersehen, dass dieser auch von der Dame auf e fünf gedeckt war. In der Folge spielte Tristan ganz zuverlässig, gewann mit Einschlag auf F2 dann noch die Qualität und mit einer späteren Springer Gabel weiteren Turm. Er hatte zwei Türme mehr und zwei frei Bauern. Mit einem unbedachten Zug schluckte er dann den letzten weißen Bauern setzte damit aber Patt. Unentschieden

Luka spielte wieder sehr gut. Er hatte zwei Bauern weniger, dafür standen alle seiner Figuren auf dem Königsflügel, gegnerische Dame wurde nach A6 vertrieben. Mit zunächst Läufer g sechs wurde der fBauer vom schwarzen Königs weggezogen. Es folgte Dame e sechs Schach und anschließend Läufer schlägt E5 Schach. Mit Damet e sieben Schach und Dame g sieben folgte matt. Wenn auch diese ganze Kombination vielleicht nicht komplett vorhergesehen war, war jeder der einzelnen Züge doch richtig. Schöne Leistung.

Feiyang hatte mit Bauerngabel d vier d fünf Figur gewonnen. Da sein Gegner einige Kompensation hat, gab er die Figur zurück hatte dann aber offene Linie für seine Türme. Da wir noch einen Mannschaftspunkt. Brauchten, kam Remis Angebot. Dieses wurde angenommen. Yang Yang stand von der Eröffnung unter Druck. Mit c sechs und d sieben konnte er seinen Läufer C8 niemals richtig entwickeln. Er verlor.

Der HSK ist Erster gewonnen mit fünf Mannschaftspunkten. Glückwunsch!. Wir sind zweiter und sind damit für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Dies war unser Ziel, was voll erreicht wurde. Wir standen sogar sehr nahe davor, den HSK zu besiegen.